Donnerstag, Februar 09, 2023

mallorca01Viel Vorbereitungsarbeit war notwendig um 35 Teilnehmer der Trainingswochen auf die Insel Mallorca zu bringen.

Am 15 März ging es los. Verteilt auf 2 Flugzeuge trafen die 25 bei strahlendem Sonnenschein auf der Insel an. Koffer auspacken und die Räder zusammenbauen war die Arbeit am Ankunftstag.

So richtig los ging es am folgenden Tag. Eine kleine Einrollrunde welche sich dann doch auf 134 km ausweitete stand auf dem Plan. Kurze Hosen, keine Arm- oder Beinlinge ließen die Radfahrerherzen höher schlagen.

Auch am folgenden Tag, die Gruppe war nun komplett, sollte das Wetter so bleiben, und es wurde Kilometer um Kilometer gefressen.

Heftiger und kalter Wind waren die Begleiter ab dem dritten Tag, vorbei war es mit dem bräunen der Waden. Zwar war der Himmel blau, der Blick auf das Thermometer zeigte moderate 16° bis 20°, jedoch war die gefühlte Temperatur weit unter dem was das Thermometer sagte. Naja, immer noch besser als das was der Wetterbericht in Deutschland so zeigte. Wir hatten eben doch den richtigen Zeitpunkt für den Mallorcaaufenthalt gewählt.

Einige nutzen den folgenden Tag als einen ersten Ruhetag, oder schoben "Kulturelle Dinge" in den Vordergrund. Der übliche Besuch bei Sieglinde, und die ebenso übliche Kuchenfressorgie verlangten nach weiteren Kilometern an den darauf folgenden Tagen.

Es ging in die Berge. Der Soller Pass und die Küstenstrasse nach Valdemossa standen auf dem Plan. So mancher zeigte an diesem Tag dass er/sie auch Bergqualitäten besitzt.

Orient, Ostküste und das Innere der Insel wurde ausgiebig befahren, immer begleitet von einem nicht nachlassenden Wind. Ich kann mich nicht erinnern, dass wir in all den Jahren in welchen wir auf der Insel waren, jemals über solch lange Zeit der Wind so kräftig blies.

Nach 10 Tagen fuhren die ersten wieder zurück nach Deutschland. Die andere Hälfte blieb noch weitere 5 Tage, und erwischte dabei leider einen Regentag.

Schlimm kann es nicht gewesen sein, denn die gefahrenen Kilometer standen denen der Vorjahre nicht nach. Unfälle oder Stürze gab es auch keine, und das ist viel wichtiger als ein Tag mit Regen.

Ganz so schlecht war das Wetter auch nicht wie die Farbe der Gesichter zeigte.

Die Saison 2007 kann kommen