Mein erstes Rennen - 17. Franz-Xaver-Böhm-Gedächtnisrennen

LTR Ludwig GastDie ganze Woche vor dem Rennen hat sich meine Aufregung auf den Sonntag gesteigert. Zudem habe ich jeden Tag überprüft, ob sich noch etwas an der Wettervorhersage ändert, dies war leider nicht so. Ich hatte mich die Tage davor schon auf das Rennen mit ein paar Trainingseinheiten vorbereitet und habe mich sehr gefreut mein erstes Rennen in greifbarer Nähe zu haben und gleich beim Heimrennen in Dachau antreten zu können.

Sonntagmorgen bin ich dann zusammen mit meinem Vater und dem Rennrad im Kofferraum nach Dachau zum Rennen gefahren. Nachdem ich die Startnummer abgeholt und alle begrüßt hatte, habe ich mich umgezogen und angefangen mich auf der Thoma-Wiese aufzuwärmen.
Dann rollte ich langsam zum Start vor und ich muss sagen, dass ich kaum noch aufgeregt war im Vergleich zu den Tagen davor. Mit dem Startzeichen ging es los und es wurde direkt gekämpft. Schon auf den ersten 500 Metern teilte sich das Feld sich in zwei Gruppen, ich war in dem Hinteren der beiden.


Mehr Bilder bei KLICK hier oder auf das Bild

Es lief sehr gut und nach den ersten zwei Runden vergingen die nächsten zehn wie im Flug. In unserem Feld übernahm ich auch mehrmals die Führungsposition und wir wechselten uns jede Rund vorne ab, um Energie im Windschatten zu sparen. Es war außerdem egal, dass es regnete und Liter von Wasser ins Gesicht spritzten. Was zählte, war einfach nur Vollgas zu geben und dran zu bleiben.
Doch in Runde 16 stürzte ich, weil mein Vordermann ausschwenkte und mein Vorderrad zu Boden riss. Trotzdem bin ich so schnell wie möglich wieder auf das Rad gestiegen und die überbleibenden zwölf Runden alleine bis ins Ziel gefahren bin.
Glücklicherweise war an dem Rad nichts ernsthaftes kaputt. Leider war es mir nicht mehr möglich nach dem Sturz wieder ans Feld heranzukommen, aber ich habe mich
bis zur Ziellinie durchgebissen.
Ich bin trotzdem zufrieden mit meinem Ergebnis, dafür dass es mein erstes Rennen und ganz sicher nicht mein letztes war!


Ein großen Dank für die vielen Helfer, die überhaupt dieses Rennen ermöglicht haben und für den ganzen Verein der hinter mir stand.