GIRO delle DOLOMITI 2026

Gruppenbild

Eine Reise voller Emotionen, Herausforderungen und unvergesslicher Momente

Ein Start mit Hindernissen

Als sich die Teilnehmer des 3. GIRO delle DOLOMITI 2026 auf den Weg machten, ahnte noch niemand, wie ereignisreich diese Reise werden würde. Bereits vor dem eigentlichen Start sorgten beschädigte Fahrräder durch das neue Transportsystem im Anhänger für erste Aufregung. Kaum schien dieses Problem gelöst, meldete sich der nächste Rückschlag: Ein Defekt am Freilauf seines Rades zwang Ralph dazu, die Tour zunächst im Begleitfahrzeug zu beginnen.

Doch damit nicht genug. Die Nachricht über die Sperrung der Kaiserjägerstraße ließ kurzzeitig die Sorge aufkommen, die gesamte Routenplanung könnte ins Wanken geraten. Erst nach einigen Telefonaten und der erlösenden Meldung vom Monte Rovere war klar: Die Reise konnte wie geplant weitergehen.

Der Moment, in dem der FORICE-Spirit zurückkehrte

Als das Begleitfahrzeug schließlich das erste Tagesziel erreichte, bot sich auf der Restaurantterrasse ein Bild, das kaum schöner hätte sein können: Die komplette FORICE-Familie saß gemeinsam vor einem großartigen Buffet, voller guter Laune und Vorfreude auf die kommenden Tage.

In diesem Moment war er wieder spürbar – jener besondere FORICE-Spirit, der bereits frühere Touren geprägt hatte und auch diesmal die Gruppe begleiten sollte. Die anfängliche Anspannung löste sich, und es wurde klar: Diese Reise würde weitergehen und sie würde besonders werden.

Kaiserjägerstraße: Ein letztes Mal im ursprünglichen Zauber

Besonders glücklich konnten sich die Teilnehmer schätzen, die legendäre Kaiserjägerstraße noch ein letztes Mal befahren zu haben. Nahezu autofrei führte die historische Strecke durch eine beeindruckende Bergwelt. Schon bald wird sich ihr Erscheinungsbild grundlegend verändern: Für umfangreiche Ausbauarbeiten wird die Straße für mehrere Jahre gesperrt.

Die Dolomitenfahrer durften damit einen Moment erleben, der so nie wieder möglich sein wird – ein stiller, beinahe exklusiver Abschied von einer Straße in ihrem ursprünglichen Charakter.

Große Anstiege, starke Leistungen

Sportlich stellte die Tour hohe Anforderungen. Bereits die Auffahrt zum Monte Rovere verlangte den Fahrern alles ab. Doch die Gruppe überraschte mit bemerkenswerter Stärke und erreichte den Gipfel deutlich schneller als erwartet. Am nächsten Tag folgte mit dem Monte Grappa der nächste Höhepunkt. Auch diese Herausforderung meisterten alle Teilnehmer mit Bravour.

Ein weiteres Highlight war die Fahrt durch die sanften Hügel von Valdobbiadene. Der Abstecher zum Passo Boldo und die anschließende Prosecco-Verkostung im ‚Al Cartizze da Bepi Boret‘ sorgten für genussvolle Momente und werden sicher vielen in bester Erinnerung bleiben.

Zwischen Glücksmomenten und Schrecksekunde

Nicht jede Erinnerung war jedoch sorgenfrei: Auf einer ruppigen Abfahrt von der Malga Budui kam Matthias in einer mit Schlamm verschmutzten Kehre zu Fall. Glücklicherweise blieb es bei vergleichsweise glimpflichen Folgen, auch wenn an eine Weiterfahrt für ihn nicht mehr zu denken war. Gerade solche Momente zeigten einmal mehr, wie wichtig gegenseitige Unterstützung, Ruhe und Zusammenhalt innerhalb der Gruppe waren.

Zurück entlang der Brenta

Zum Abschluss führte die Route entlang der Brenta und über den malerischen Valsugana-Radweg zurück Richtung Ausgangspunkt. Einige Teilnehmer ließen es sich nicht nehmen, zusätzliche Höhenmeter auf den Spuren des Giro d’Italia zu sammeln und über Foza sowie die spektakuläre Valgadena-Brücke nach Enego zu fahren.

Besonders in Erinnerung blieb auch die Durchfahrt eines kleinen Ortes, über dem das unaufhörliche Geläut der mächtigen Barockkirche lag und der gemeinsamen Fahrt eine fast magische Atmosphäre verlieh.

Mehr als nur eine Radtour

Doch so beeindruckend Landschaften, Anstiege und Straßen auch waren – die eigentliche Besonderheit dieser Reise lag woanders. Es war der Zusammenhalt der Gruppe: die gegenseitige Unterstützung, die Begeisterung, die Freude am gemeinsamen Erlebnis und jener einzigartige Spirit, der während der gesamten Woche allgegenwärtig war.

Einen entscheidenden Anteil daran hatten auch Monica und ihr Team vom Garden Relais, die die Reisegruppe hervorragend betreuten und täglich für eine herzliche Atmosphäre sorgten.

Ein Blick nach vorne

Ein positives Zeichen für die Zukunft war zudem die Bereitschaft von Micha, sich künftig stärker in die Tourenplanung einzubringen. Sein Blick fürs Detail und seine Leidenschaft für die Organisation versprechen, dass die Erfolgsgeschichte dieser gemeinsamen Reisen noch lange weitergeschrieben wird.

Ein besonderer Dank gilt schließlich Sophie und Thomas. Tag für Tag sorgten sie im Hintergrund dafür, dass alles reibungslos funktionierte. Ob perfekt vorbereitete Verpflegungsstationen oder schnelle Hilfe an der mobilen Werkbank – ihr Einsatz war für viele Teilnehmer unverzichtbar und trug maßgeblich zum Gelingen der gesamten Woche bei.

Danke an alle Dolomiten-Durchquerer für diese besondere gemeinsame Reise.