… dieser Satz ging wohl vielen der Teilnehmer an unserer Radtourenfahrt „Zwischen Amper und Paar“ am vergangenen Sonntag durch den Kopf. Das Feedback der Teilnehmer, wenn sie – zwar durchaus von den Herausforderungen der Strecke etwas gezeichnet – glücklich und stolz das Ziel an der Ludwig-Thoma-Wiese erreichten, war durchweg positiv: Unsere Streckenplaner haben einen guten Job gemacht und reizvolle Routen gefunden, die Spaß machen, den Renner rauszuholen und ihn über das sanfte Hügelland (zugegeben, manchmal waren die Hügel auch etwas weniger sanft) rollen zu lassen. Unsere RTF hat gezeigt: Wer Höhenmeter sammeln will, eine herausfordernde Strecke sucht und dabei eine wunderbare Landschaft genießen möchte, muss dazu nicht in die Alpen reisen. Das Dachauer Hinterland und die angrenzenden Regionen haben durchaus einiges zu bieten, erst recht, wenn wie am vergangenen Sonntag sonniges Wetter für beste Rahmenbedingungen sorgte.
Autor: admin
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Platz 6 beim Kemptener Traditionskriterium für Finn
Platz 6 beim Kemptener Traditionskriterium
Direkt zu Beginn wurden wie erwartet einige Attacken gefahren. Hauptsächlich von Auto Eder Fahrern.
Das Feld war stark besetzt mit mehreren mehrfachen Deutschen Meistern, aber auch mit einem Weltmeister ITT. Und der Kurs mit 600hm Bergauf über 45km verteilt nicht gerade flach.
So war es kein Wunder das sich schnell eine zwei Mann Spitzengruppe gebildet hatte. Diese wurde gegen Mitte des Rennens wieder eingeholt. Das Tempo war extrem hoch, 41.3er Schnitt. Mir gelang es beim Hauptfeld, wenn man das so nennen kann, dabei zu bleiben. Vielen anderen nicht. Noch nie habe ich ein so zerrissenes Feld gesehen.
20 Runden vor Schluss, als die Spitzengruppe uns am Anstieg überrunden wollte, haben zwei andere Fahrer und ich entschieden mitzugehen. Vorne ging es noch um den Sieg, daher wurde das Tempo nochmal extrem angezogen. Aber ich blieb dabei, am Berg teilweise sogar ohne in den dunkelroten Bereich zu kommen.
Wir haben uns dann nochmal vom Rest absetzen können. Beim finalen Sprint hielt ich mich raus. Bei mir ging es ja eh um nichts weil ich noch einen Kilometer (=1 Runde) zu fahren hatte. Ich sicherte mir Platz 6.
Alles in allem kein Rennen mit überragendem Ergebnis, jedoch einem mit dem ich zufrieden sein muss. In einer Spitzengruppe aus DM und Weltmeistern mithalten zu können sollte ein wenig Trost spenden -

Einfach einmal ausprobieren: Radfahren im Verein am 30. Juni
Fahrradfahren wird immer beliebter. Es hält jung und fit, ist gesund und man kann Landschaft und Natur genießen. Das alles gilt, egal ob man mit dem E-Bike, Mountainbike, Tourenrad oder Rennrad unterwegs ist. Am 30. Juni lädt R+F forice alle Interessierten zu einem Schnupperradeln ein, bei dem man das gemeinsame Radfahren in der Gruppe erleben kann. Warum Kilometer um Kilometer alleine fahren, wenn es in der Gruppe so viel mehr Spaß machen kann? Beim Radfahren in der Gruppe kommt man ins Gespräch, knüpft neue Kontakte und man muss weniger Kraft aufwenden.
Der Schnuppertag beginnt am Samstag, 30. Juni, um 13 Uhr. Treffpunkt ist der „Untere Markt“ in Dachau.
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Finn – Mein Rennen Rund Um die Ludwig-Thoma-Wiese
Mein Rennen Rund Um die Ludwig-Thoma-WieseVor dem Start war ich sehr auf aufgeregt. Vor genau einem Jahr hat mich der Radsport in seinen Bann gezogen. Genau wie heute bin ich -damals noch als Zuschauer- nach Dachau gereist um ein tolles Rennen zu erleben. Doch ist heute etwas anders, denn ich bin Teil vom Rennen. Ich fahre mein gerade einmal 5.Rennen heute und ist dies nicht irgendein, sondern mein Heimrennen.Was während dem Rennen geschah…„Schau’s dir mal die ersten paar Runden an..“, waren die Worte meines heutigen Coaches Lukas Steger.Tat ich auch. – Für die ersten zwei Runden -. In Runde drei stand der erste Prämiensprint auf der Tagesordnung. Ich war an Position 4 und bemerkte gute 250m vor der Ziellinie eine Lücke. „Wieso nicht“ dachte ich mir und sicherte mir die erste Prämie. Bei den darauffolgenden Wertungssprints hatte ich leider nicht so gute Positionen.Neben zwei Wertungssprints die ich aus taktischen Gründen auslassen wollte sicherte ich mir zweimal den 4.Platz. Zudem konnte ich noch 2 weitere Prämien ergattern. Fast das ganze Rennen über gab es nur eine Gangart: Kette rechts. Das machte Ausreißversuche natürlich nicht einfacher. Drei mal probierten ich und andere Mitstreiter unser Glück, ohne Erfolg.Fünf Runden vor Schluss habe ich nach der zweiten 90-Grad Kurve einen Ausreißversuch gewagt. Ein weiteres Mal nur ein Versuch. Auf der Zielgeraden schwenkte ich nach links aus und guckte nach rechts in die Gesichter der anderen Fahrer die von hinten nachzogen. Offensichtlich hatte meine Attacke bei der „Konkurrenz“ einige Körner gekostet.
Also setzte ich auf Höhe vom Start/Ziel Bereich für eine weitere Attacke an.Kopf runter und Vollgas. Erst auf der zweiten Geraden hatte ich kurz Zeit mich umzuschauen.Hinter mir schloss gerade ein Fahrer auf den ich aus den letzten Rennen und vom Warmfahren schon kannte. „Fahr weiter, du kriegst die Prämie!“ schrie er. Zwar ging es mir nicht um die Prämie, sondern um den finalen Schlusssprint und die Wertungspunkte, aber zu der Prämie sagte ich nicht nein.Wir wechselten uns dann mit der Führungsarbeit ab, es hätte nicht besser laufen können. Ordner riefen zu das der Abstand schon riesig sei. Tatsächlich habe ich das Feld danach nie wieder gesehen.Letzte RundeIch habe noch am Anfang der letzten Runde die Führungsarbeit übernommen. Davon habe ich mit eine gute Position für den Schlusssprint erhofft.Nachdem das Feld außer Sichtweite war haben wir es die letzte halbe Runde langsam angehen lassen, aus taktischen Gründen natürlich. Oben an der Brücke zog Elias dann den Sprint an.Sofort hab ich mich hinten rein gesetzt. Alles spielte in meine Karten. Der Sprint dauerte schon recht lange und ich dachte „gleich wenn er nachlässt gehe ich raus!“Doch als der Moment kam, zumindest dachte ich das, und ich zum Überholen ansetzte merkte ich: „Der Typ lässt nicht nach!“.Mit gingen die Gänge aus und ich kam in den Bereich wo der Sprint eher den Namen Trittfrequenz-Sprint verdient hätte.So blieb mir nur noch der 2.Platz.Wobei der 2.Platz beim 5.Rennen doch kein schlechtes Ergebnis ist. Zudem wurde der Erfolg noch mit dem Gewinn der Oberbayerischen Meisterschaft gekürt.Ein super Rennen und ein super Tag.DankeEin super Tag war es auch, nein eigentlich vor allem dank der zahlreichen und fleißigen Helfer ohne die das nie möglich gewesen wäre. Alles war echt Top organisiert und durchgeführt. Nur weiter so… Deswegen auch nochmal meinen persönlichen Dank von meiner Seite aus. -

Volles Rennprogramm beim 16. Franz-Xaver-Böhm-Gedächtnisrennen: Rund um die Ludwig-Thoma-Wiese
Zum 16. Mal richtet R+F forice 89 das „Franz-Xaver-Böhm-Gedächtnisrennen – Rund um die Ludwig-Thoma-Wiese“ aus. Das Kriterium hat sich fest im bayerischen Rennkalender etabliert und in diesem Jahr werden dabei auch die Oberbayerischen Meistertitel Kriterium vergeben. Daher ist der Renntag mit nicht weniger als sieben Rennen gespickt, in denen insgesamt 14 verschiedene Rennklassen auf die Strecke geschickt werden.
Der flache Kurs rund um die Ludwig-Thoma-Wiese verspricht in den verschiedenen Klassen ein schnelles Rennen mit spektakulären Sprints. Die 1,4 km lange Runde führt von der Ludwig-Thoma-Straße über die Martin-Huber-Straße, Grubenstraße, Schleißheimer Straße und Münchner Straße wieder zurück zur Ludwig-Thoma-Straße. Ab ca. 10.30 Uhr werden die Straßen und deren Zufahrten für die Dauer der Rennen gesperrt sein.
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Allein in unter 30 Stunden mit dem Rad quer durch Deutschland
Thomas Schmittinger von forice 89 ist am 1. Juni zum größten Abenteuer in seinem Radsportleben aufgebrochen: 792 Kilometer quer durch Deutschland von Aachen nach Görlitz und das nicht etwa verteilt auf mehrere Etappen, sondern in einem Rutsch in einer Fahrzeit von 29:19 Std. In der Gesamtwertung des Ultramarathons „Race across Germany: Aachen – Görlitz“ erreicht Thomas damit den fünften Platz, in seiner Kategorie schafft er es sogar als Dritter aufs Podium. Wir gratulieren zu dieser großartigen Leistung. Lest hier seinen beeindruckenden Bericht.
Mein größtes Abenteuer, von Thomas Schmittinger
Der Tag vor dem Rennen
Am 31.5. um 8.30 Uhr geht es mit dem Auto los Richtung Aachen. Wir, das sind mein Supportteam, bestehend aus meiner Frau Natascha und meinen Freunden Christian Staufer und Michael Wiedenmann, und ich. Um 15.30 Uhr sind wir dann endlich angekommen. Die Räder schnell raus und das Auto für das Rennen umbauen und vorbereiten. Dann noch eine kurze Radrunde um die Beine zu lockern. Zum Glück sind wir den Anfang der Radstrecke als Probe abgefahren. Alleine 10 min. habe ich am Anfang der Strecke gebraucht um mich von dort weg zu navigieren. Ab 18.30 Uhr dann die Wettkampfbesprechung und das Kennenlernen der anderen Teilnehmer. Jeder wird einzeln vorgestellt. Puh, die haben aber alle schon große Erfahrung in langen Radrennen und 24 Std. Rennen. Uns wird der Ablauf und die Regeln erklärt. Auch für das Supportteam sehr wichtig. Anschließend noch die obligatorischen Nudeln und einen kleinen Spaziergang durch Aachen, weil an schlafen ist gerade nicht zu denken.
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Jetzt anmelden fürs Fette-Reifen-Rennen am 17. Juni in Dachau
Ein so volles Rennprogramm wie bei der 16. Austragung des Franz-Xaver-Böhm-Gedächtnisrennens: Rund um die Ludwig-Wiese am 17 Juni 2018 gab es noch nie: Insgesamt sieben Rennen werden an der Ludwig-Thoma-Wiese gestartet. Dabei wird R+F forice 89 für sämtliche Nachwuchsklassen ein Rennen anbieten.
„Wir möchten mit diesem Rennprogramm unser besonderes Engagement für die Nachwuchsarbeit im Radsport unterstreichen“, so Frank Eismann, 1. Vorsitzender von R+F forice 89 Dachau. Ein erster Höhepunkt des Renntages werden die Fette-Reifen-Rennen für Kinder im Alter zwischen 8 und 12 Jahren sein. Bei diesem Rennen können Kinder mit ihren ganz normalen Fahrrädern starten und sich auf der Rennstrecke einmal wie ein echter Profi fühlen. Zum Rennen sind besonders alle Schulen aus der Stadt und dem Landkreis eingeladen. Denn es werden nicht nur die Sieger und Platzierten mit Sachpreisen geehrt, sondern auch die teilnehmerstärkste Gruppe. Natürlich können auch Vereine oder andere Jugendeinrichtungen ihre Teilnehmer für die Fette-Reifen-Rennen melden.
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EU-DSGVO
Wir möchten euch darauf hinweisen, dass wir unsere Datenschutzrichtlinien gemäß der jüngst in Kraft getretenen EU-Datenschutzgrundverordnung aktualisiert haben.
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Top 5 Platzierung für Finn beim Töginger Kriterium
Nach den beiden schweren Straßenrennen in Schönaich und Schweinlang, die unser Youngster Finn Burtscheidt zum Saisonstart absolviert hatte, stand am vergangenen Wochenende für ihn das erste Kriterium an.
Der Kurs führte über 25 schnelle Runden mit einer Gesamtdistanz von 30 Kilometern. In den Kriteriums-Modus fand sich Finn schnell ein. Nachdem sich früh eine dreiköpfige Spitzengruppe gebildet hatte, kämpfte Finn im Hauptfeld in den Wertungssprints um den einzig noch zu vergebenen Punkt und konnte sich dabei auch durchsetzen. In der doppelt zählenden Schlusswwertung klappte das leider nicht mehr ganz, sodass er in der Gesamtwertung schließlich noch einen Fahrer an sich vorbeiziehen lassen musste. Mit Platz 5 hat Finn aber seine Feuertaufe auf schnellem Kurs mit vielen Sprints auch bestens bestanden.
Am kommenden Sonntag erwartet ihn dann wieder ein schweres Straßenrennen, wenn in Attenzell der Bayerische Meister im Einer-Straßenfahren ermittelt wird.
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Tag der Arbeit: Birgit Weber wird Bayerische Meisterin im Zeitfahren
Damit hat sie selbst am wenigsten gerechnet – bei den Bayerischen Meisterschaften im Zeitfahren holte sich Birgit Weber in der Klasse der Seniorinnen den ersten Bayerischen Meistertitel in ihrer Radsportkarriere. „Ich wollte nur mein Ding machen – und dann so was! Es ist einfach sensationell gelaufen“, meinte Birgit glücklich nach dem Rennen.
Ausgetragen wurden die Titelkämpfe im Zeitfahren am 1. Mai in Weiden in der Oberpfalz. Für den Meistertitel reichte Birgit die zweibeste Zeit in ihrer Klasse. 29:35 Minuten benötigte sie für die 18 Kilometer lange Strecke. Die Bestzeit bei den Senorinnen fuhr an diesem Tag Ulrike Hofmann vom TSV Crailsheim in Baden Württemberg, die daher nicht zur Konkurrenz für den Bayerischen Meistertitel zählte.
Der Meistertitel ist für Birgit jetzt Ansporn für weitere gute Ergebnisse in der Saison: „Mein dreiwöchiges Training auf Malle hat sich gelohnt. Ich werde weiterhin gut trainieren und hoffe, dass das Radsportjahr für mich noch so manche Überraschung bereithält.“

