Quelle Dachauer Nachrichten 13.5.2023


Nachdem ich letztes Jahr als Nachrücker am KOTL teilnehmen und bei der EM im Einzelzeitfahren in Fürstenfeldbruck dank des Vereins als Streckenposten mithelfen durfte, habe ich das Zeitfahren für mich entdeckt.
Das erste Rennen in diesem Jahr zum Tag der Arbeit in Weiden in der Oberpfalz entwickelte sich schon mal recht positiv, so bin ich auf der Suche nach weiteren Rennen in einem überschaubaren Umkreis auf das Rad&Roll Zeitfahren in Tettnang am Bodensee gestoßen, ausgerichtet vom RSV Seerose Friedrichshafen. Die ganze Veranstaltung erstreckt sich über zwei Tage und bietet neben einem Zeitfahren für Jedermann/-frau auch Wettkämpfe im Paracycling und dem Handbiking mit diesen technisch faszinierenden Rädern. Die DM der Gehörlosen findet am Sonntag statt und ist ein weiteres Highlight.
Kurzentschlossen bin ich am Samstag in der Früh dorthin aufgebrochen, um mich noch rechtzeitig nachmelden zu können. Ich bekam also meine Startnummer und fuhr mich ein wenig warm. Leider konnte man nicht mehr auf die Strecke und so musste ich mich eben überraschen lassen, was mich da so erwartet. Der Kurs ging über drei Runden, 3,6 km hin und 3,6 km zurück, insgesamt also 21,6 km. Die Strecke sollte laut Komoot sehr flach sein und durch ein Waldstück führen. Optimale Bedingungen für mich!


48. Schwarzbräu Straßenpreis
Am Sonntag, den 2.4. stand mit dem 48. Schwarzbräu Straßenpreis für mich und viele andere Fahrer der Saisonauftakt an.
Mit einer sehr nassen und kalten Wettervorhersage vor Augen machte ich mich um 6 :00Uhr mit unzähligen Schichten und Bekleidungskombinationen im Kofferraum auf den Weg nach Zusmarshausen. Doch die dicksten Jacken und Hosen konnte ich zum Glück verstaut lassen, denn dort angekommen begrüßten mich zwar 5-6° und ein bedeckter Himmel, aber der Regen ist glücklicherweise die Stunden davor und auch während dem Rennen ausgeblieben. So ging es nach der Nummernausgabe und kurzem Einrollen zu den Startblöcken.
Zuerst ließen die Veranstalter die KT und Elite Amateure auf die Strecke los, einige Minuten danach folgte mein Block mit Amateuren, U19 sowie den Senioren/Masters Klassen für 3 Runden (81km). Nach dem Startschuss ging es los wie bei einem Cross-Rennen. Alle sprinteten los und rissen ihre Beine aus dem Winterschlaf, in dem Wissen wie wichtig es ist in guter Position vor dem Highlight der Strecke, dem steilen Anstieg in Dinkelscherben, zu sein.
Wir möchten auf folgende neu hinzu gekommene Radtour für Genussradler im September hinweisen.
Bitte die sehr knappe Anmeldefrist beachten.

Gastbeitrag von Michal Cerveny ZVG-Scott-SRAM TTB Team
ENERGIEVERSORGUNG IM AUSDAUERSPORT
Auch der stärkste Motor bleibt stehen, wenn der Tank leer ist!
Dem Thema «Energieversorgung» kommt im Ausdauersport eine zentrale Bedeutung zu. Denn nur, wer sich in Training und Wettkampf richtig verpflegt, kann eine sportliche Ausdauerbelastung über eine längere Zeitdauer ohne Leistungseinbuße aufrechterhalten. Der Schweizer Sportnahrungshersteller SPONSER® – Ernährungspartner des Radsportvereins Forice-89 – fasst in der Folge die wichtigsten Ernährungsgrundsätze für den Rad- und Triathlonsport zusammen.
Ernährungsphysiologische Grundlagen im Ausdauersport
Grundsätzlich hat der Körper zwei Hauptenergielieferanten: Kohlenhydrate und Fette. Während das Körperfett selbst bei den besttrainierten Profiathleten immer noch mehrere Kilogramm beträgt und so eine hohe Energiereserve darstellt, ist die Speicherkapazität für Kohlenhydrate beschränk. Diese werden als sogenanntes «Glykogen» temporär in der Muskulatur und der Leber abgespeichert. Studien zeigen, dass bei den meisten Athleten diese maximalen Kohlenhydratreserven in Muskel und Leber (Glykogenspeicher) im Bereich von ca. 500 g liegen.
Trainierte Sportler können in tiefen Intensitätsbereichen effizient Fettsäuren zur Energienutzung verstoffwechseln. Jedoch fällt dies bei höheren Intensitäten immer schwerer. Je höher die Intensität, desto größer der Anteil der Kohlenhydrate am benötigten Energiebedarf. Bei den Belastungsspitzen verfeuert der Körper fast ausschließlich Kohlenhydrate, da diese einfacher in Energie umgewandelt werden können als Fettsäuren und weniger Sauerstoff benötigen.

Runter vom Sofa, rauf aufs Rad!
Breites Radsportangebot für Kinder und Jugendliche in Dachau
Radsport hat viele Facetten: vom Rennradfahren über Mountainbiken und Downhill bis hin zu Trial und Kunstradfahren, von Touren über Fahrtechnik-/ Ausdauertraining und Wettkämpfe/ Rennen bis hin zu Bikepark und Alpencross. Damit Kinder und Jugendliche die gesamte Bandbreite dieser faszinierenden Sportart ausprobieren und gemeinsam mit anderen ausüben können, haben die drei Dachauer Vereine forice `89, Naturfreunde Dachau und Soli Dachau gemeinsam die Aktion „Runter vom Sofa, rauf aufs Rad!“ gestartet. Diese beinhaltet folgende Angebote: