So schön kann Rennradfahren im Dachauer Land sein

b8b4579e 4204 4a3b b628 132610dd7294... dieser Satz ging wohl vielen der Teilnehmer an unserer Radtourenfahrt "Zwischen Amper und Paar" am vergangenen Sonntag durch den Kopf. Das Feedback der Teilnehmer, wenn sie - zwar durchaus von den Herausforderungen der Strecke etwas gezeichnet - glücklich und stolz das Ziel an der Ludwig-Thoma-Wiese erreichten, war durchweg positiv: Unsere Streckenplaner haben einen guten Job gemacht und reizvolle Routen gefunden, die Spaß machen, den Renner rauszuholen und ihn über das sanfte Hügelland (zugegeben, manchmal waren die Hügel auch etwas weniger sanft) rollen zu lassen. Unsere RTF hat gezeigt: Wer Höhenmeter sammeln will, eine herausfordernde Strecke sucht und dabei eine wunderbare Landschaft genießen möchte, muss dazu nicht in die Alpen reisen. Das Dachauer Hinterland und die angrenzenden Regionen haben durchaus einiges zu bieten, erst recht, wenn wie am vergangenen Sonntag sonniges Wetter für beste Rahmenbedingungen sorgte.

0d10ed95 3b47 4545 b076 e99a4fb836f0Insgesamt nahmen 345 Teilnehmer die vier Strecken unter die Räder. Besonders gefragt war die 126 Kilometer Runde, die bis Hohenwart führte. Vorbei an Kloster Scheyern ging es von dort aus wieder zurück nach Dachau. Völlig flaches Terrain hatten die Streckenplaner für die Familenrunde ausgewählt. Die Teilnehmer kamen aus ganz Bayern. Besonders stark vertreten waren - wie in den Jahren zuvor - die Soli Dachau, der RSC Aichach und der RC Schwalben München. Auch eine starke Truppe der Facebook-Community "Rennradeln München" hatte den Weg nach Dachau gefunden. Als teilnehmerstärkste Gruppe erhielt die Soli Dachau die von Landrat Stefan Löwl gestiftete Trophäe. Landrat Stefan Löwl hat auch in diesem Jahr wieder die Schirmherrschaft für die Radtourenfahrt übernommen.

Unsere Gäste waren aber nicht nur mit der Strecke zufrieden. Großes Lob gab es auch für die Organisation. "Es freut uns riesig, dass wir so viel positives Feedback erfahren haben", so Frank Eismann, 1. Vorsitzender, und er fügt hinzu: "Das ist ein Erfolg, den wir nur schaffen, weil wir als Verein zusammenhelfen. 70 Helfer waren den ganzen Tag über im Einsatz. Und die haben ihre Arbeit richtig gut gemacht." Zur perfekten Organisation gehörte auch die Teilnehmeranmeldung in diesem Jahr erstmals mit "Scan und Bike" durchzuführen. forice übernahm damit eine Pionierrolle in Bayern. Frank Eismann: "Das System hat sich bei uns bestens bewährt. Je mehr Verbreitung es findet, umso wirkungsvoller kann es eingesetzt werden." Ein großer Dank geht an Jörg Homann und seine Frau Birgit. Jörg ist quasi der Vater von Scan und Bike und hat uns bestens in das System eingefürt sowie uns gemeinsam mit seiner Frau tatkräftig vor Ort unterstützt. Wir hoffen, dass sich noch mehr Vereine in Bayern dazu entschließen können, mit Scan und Bike zu arbeiten. Auch regen wir an, dass der BRV künftig die Wertungskarten mit dem für Scan und Bike erforderlichen QR-Code ausstattet.